Die Sanierung von Kanal- oder Wasserleitungen durch Rohrverkleidung wird bei lokalen Beschädigungen und Deformationen der Rohre durchgeführt. Lokale Rohrsanierung mittels Verkleidung wird an Rohren durchgeführt, bei denen eine Deformation, eine Beschädigung der Wände durch Überrollen, Risse oder durch Wurzelsysteme auftritt.
Die lokale Sanierung von Rohren durch Verkleidung kann auch an Rohrverbindungen verwendet werden. Die Methode der Rohrsanierung durch Verkleidung ist zeitlich und technisch die kleinste Reparatur für Kanalisation oder Wasserleitung.
Vor der eigentlichen Sanierung des Rohres mittels Verkleidung muss das Rohr gründlich gereinigt und durchgängig gemacht werden. Durch Spülung, Rohrreinigung und Fräsen des Rohres werden Ablagerungen und Verschmutzungen entfernt, das Rohr wird gründlich von Fettablagerungen befreit und der Durchgang von Wurzelsystemen ermöglicht.
Rohrsanierung – grabenlose Reparatur mit einem Sanierungsmanschette
Die grabenlose Rohrsanierung mittels einer Sanierungsmanschette wird insbesondere bei größeren Schadstellen an Wasser- oder Abwasserrohren eingesetzt. Sie wird an Stellen eingesetzt, wo der Innenraum des Rohres beschädigt ist oder Verschiebungen aufgetreten sind.
In Bereichen mit Verschiebungen und internen Rohrschäden kommt es oft zu Verstopfungen aufgrund von Ablagerungen und Fett. Um die Rohrsanierung mit einer Sanierungsmanschette durchzuführen, muss das Rohr gereinigt, passierbar gemacht und eventuelle Ablagerungen von Schmutz und Fett müssen vollständig entfernt werden.
In das Rohr wird eine Sanierungsmanschette eingeführt, die das Rohr heilt und eine feste Kruste im Rohr bildet. Dieser Vorgang dauert in der Regel 1 bis 2 Tage, so dass eine vorübergehende Funktionalität des Rohres nicht gewährleistet werden kann. Die Geschwindigkeit der Arbeit und ihre Fertigstellung hängen von der Temperatur, dem Durchmesser des Rohres und dem Material ab.